Das Verbundprojekt

Das Verbundprojekt balance.arbeit wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung sowie der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds. Als Projektträger fungiert das DLR. Die Aufgabenstellungen werden im interdisziplinären Verbund durch fünf Verbundpartner bearbeitet.

balance.arbeit
ist Teil des Förderschwerpunktes „Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“ und kooperiert hier mit weiteren Vorhaben, etwa im Rahmen der Fokusgruppe „Vertrauen in Innovationsprozessen“.
Die Laufzeit des Projekts ist von 2009 bis 2013 angesetzt.

Die generelle Zielsetzung des Vorhabens besteht in der Analyse und Bewertung des Zusammenwirkens zwischen Stabilität und Flexibilität in der Arbeit sowie in der Ableitung von Gestaltungsmaßnahmen. Das derzeit noch häufig reaktive Störungsmanagement im Arbeitsprozess gilt als ineffektiv und für die Betroffenen belastend. Es sollen Konzepte für das aktuell noch widersprüchliche Verhältnis von Flexibilität und Stabilität und insbesondere die noch weitgehend fehlende Integration von zentraler und dezentraler (lokaler) Balancearbeit – also Konzepte eines prospektiven Ressourcenmanagements – entwickelt werden. Diese werden in Pilotanwendungen erprobt, evaluiert und anschließend verbreitet zugänglich gemacht.

Unter Balancearbeit verstehen wir die Erfüllung der Aufgaben, die mit den Flexibilitätsanforderungen verbunden sind. Balancearbeit ist in Arbeitsprozessen dort notwendig, wo Schwankungen und Störungen Flexibilität erfordern. Sie setzt Kapazitäten und Puffer seitens des Unternehmens voraus. Auf der Mitarbeiter- oder Arbeitsgruppenseite werden Kompetenzen und Strategien für den erfolgreichen Umgang mit den Flexibilitätsanforderungen benötigt.

Ziel des Projekts wird daher sowohl die Formulierung von Rahmenbedingungen sein, die die Gestaltung und Organisation von Arbeit als auch von Qualifikationsvoraussetzungen auf Mitarbeiterebene, die bei der Umsetzung prospektiver Ressourcenmanagementstrategien im Mittelpunkt stehen und förderlich für Balancearbeit zu betrachten sind.

Die Analyseergebnisse und Erfahrungen bei den Gestaltungsaktivitäten in den Pilotunternehmen werden anschließend verdichtet, generalisiert und gestaltungsorientiert aufbereitet. Dadurch soll ein praxistaugliches und transferfähiges Konzept sowie ein Methodenkoffer entstehen, der die Verbreitung prospektiver Ressourcenmanagementstrategien unterstützt. Darin werden Anforderungsdimensionen von Balancearbeit definiert und beschrieben, situationsspezifische Kompetenzaspekte dargestellt und hemmende und fördernde Faktoren der Arbeits- und Organisationsgestaltung exemplarisch benannt.
 
erschrift

Tiefgreifende Veränderungen …



… haben es uns angetan!